… für ein sicheres Passwort

Auf sueddeutsche.de gibt es einen sehr schönen Artikel, der die wichtigsten Punkte zusammenfasst, auf die bei der Wahl eines Passwortes geachtet werden sollte. Hier einmal das ganze im Überblick:

  • Ein Superrechner kann mehr als zwei Milliarden Passwörter pro Sekunde testen.
  • Die Grundregeln für ein sicheres Passwort lauten daher: Mindestens zwölf Zeichen, Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen verwenden.
  • Um den Zeichensalat nicht zu vergessen, helfen Merksätze.

So ein Merksatz könnte lauten:

Ich freue mich jeden Tag auf die Sonne, die in mein Fenster scheint.

Daraus wird im ersten Schritt das Passwort (alle Anfangsbuchstaben und Satzzeichen)

IfmjTadS,dimFs.

Nun streuen wir noch ein wenig Sonderzeichen ein, z.B. ersetzen wir das ‚m‘ durch das @-Zeichen aus der Mail-Adresse:

If@jTadS,di@Fs.

Ein solches Passwort ist für einen Superrechner dann schon eine Aufgabe, für die er zur Auflösung schon mal mehrere 100 Millionen Jahre rechnen muss.

Zum Schluss noch weitere Sicherheitstipps, die in dem Artikel aufgeführt sind:

Um die höchste Sicherheitsstufe zu erreichen, empfiehlt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (hier), für jeden Dienst ein anderes Passwort zu verwenden und dieses außerdem etwa alle sechs Monate zu erneuern.

Um sich all das merken zu können, schlägt die Verbraucherschutz-Plattform „Surfer haben Rechte“ (hier) vor, einen Passwort-Manager zu nutzen. Darin kann man seine Passwörter für die verschiedenen Nutzerkonten verschlüsselt abspeichern und muss sich nur noch das Masterpasswort merken.