Mit der vor wenigen Tagen veröffentlichten Studie „Greenhouse Gas Emissions from Energy Highlights“ legt die International Energy Agency (IEA) erschreckende Zahlen auf den Tisch.
Seit dem Jahr 2000 haben sich keine Fortschritte beim Kampf gegen die Klimakatastrophe ergeben.
Die CO₂-Intensität der Energieversorgung weltweit ist seit über 20 Jahren auf den gleichen, verheerenden Niveau. Trotz des Ausbaus der Erneuerbaren Energien blieb das Verhältnis aus CO₂-Emissionen zu Primärenergie (TES) fast unverändert:
55,4 tCO₂/TJ (2000) → 54,7 tCO₂/TJ (2023) (↓ nur ~1,3 %)

Die offiziellen IEA-Daten zu CO₂/TES zeigen, dass fossile Brennstoffe (Kohle: 27 %, Öl: 30 %, Gas: 24 %) weiterhin ~80 % des globalen Energiemix ausmachen und die Dekarbonisierung zu langsam voranschreitet.
Da gleichzeitig der Energieverbrauch ungebremst ansteigt, erreichen die Emissionen von Treibhausgasen stets neue Rekorde.
Weitere Details zur CO₂-Intensität der Energieversorgung können in diesem Dossier gefunden werden.
